Bäume


2017 steht im Zeichen einer Baumart die wie keine andere den deutschen Wald in den letzten zwei Jahrhunderten geprägt hat: 
die Fichte.
Die Fichte gehört zur Familie der Kieferngewächse und ist im gesamten mittel- bis nordeuropäischen Raum bis ins nördliche Asien hin verbreitet. 

Die Fichte und das Klima

Die Fichte gilt als die heimische Baumart mit dem ungünstigsten Anpassungspotenzial an kommende klimatische Veränderungen. 
Sie benötigt nur wenige Nährstoffe, die Wasserversorgung hingegen muss gewährleistet sein. Damit ist sie für Schwankungen der Niederschläge schlecht gerüstet. Die Aufgabe der Forstwirtschaft besteht darin, gefährdete Standorte zu erkennen und rechtzeitig mit klimaresistenten Baumarten anzureichern. 

Die Fichte - ein langjähriger Baum

Seit knapp zwei Jahrhunderten prägt die Fichte den deutschen Wald. 
Ende des 18. Jahrhunderts war ein großer Teil der Wälder heruntergewirtschaftet, der Bedarf an Bauholz,
Brennmaterial und Weidefläche groß. Die Fichte eignete sich als anspruchslose Baumart hervorragend zur Wiederaufforstung devastierter Standorte.Wo ursprünglich Laubwälder stockten, wuchsen bald reine Wälder aus gleichaltrigen Fichten heran,
die große Mengen Holz lieferten.




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